Filme & Videoreportagen

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) - seit 1971 mit dem Zusatz Bund der Antifaschisten (BdA) - ist die älteste antifaschistische Organisation in Deutschland.Sie wurde 1946 - noch vor der Konstituierung der Bundesrepublik und der DDR (jeweils 1949) - gegründet.

Die Verfolgten des Naziregimes, die aus den Konzentrationslagern, aus dem Exil kamen, waren die Gründungsmitglieder. Deren Vermächtnis "Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus" basierend auf dem Schwur von Buchenwald: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Aufgabe - Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel" ist noch immer aktuell. Von der Gründungsgeneration der VVN mit ihren leidvollen persönlichen Erfahrungen aus Faschismus und Krieg gibt die VVN ihr historisches Wissen um den verbrecherischen Charakter von Faschismus in die aktuellen Auseinandersetzungen gegen Nazis, Rassismus und Kriegspolitik.

 

Katharina ist gegen TTIP!

Unser kürzester Mobi-Clip!

 

 

 

Attac Sommerakademie 2016

Wie kann der Widerstand gegen die Abschottungs- und Verarmungspolitik der Europäischen Union weitergehen? Was können soziale Bewegungen dem zunehmenden Rassismus und Rechtsextremismus entgegensetzen? Wie lässt sich das Freihandelsparadigma der EU aufbrechen, das die Schere zwischen Arm und Reich weltweit noch weiter spreizt? Und überhaupt: Was tun angesichts einer neoliberalen Entwicklung, die zu immer mehr Naturzerstörung und Verelendung führt? Antworten will die jährlich stattfindende Attac-Sommerakademie mit ihren Workshops, Seminaren und Foren finden.

 

 

 

Neoliberalismus ins Museum!

Wenn jeder den Anderen niederkonkurriert, entsteht automatisch das Gemeinwohl? Ein System, das unbeirrt von unbegrenztem Wachstum in einer begrenzten Welt ausgeht? Warum ist dieser Irrsinn nicht für jeden unmittelbar einsichtig, warum glauben so viele noch immer daran? Vielleicht hilft bei der Einsichtsvermehrung die politisch-satirische Performance "Neoliberalismus ins Museum", Teil der diesjährigen Attac-Sommerakademie in Düsseldorf. Dort wurde der Neoliberalismus am Samstag, den 6.8. in zwei renommierten Museen abgegeben: Dem K20 und dem NRW-Forum.

 

 

 

Seit fünf Jahren ist R-mediabase online "On Board" mit Fotografien, Videos und redaktionellen Beiträgen. Ziel ist nach wie vor, eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream zu bieten. Wir haben den Anspruch der "Kunst der dokumentarischen Aufklärung" und nutzen die "Fotografie als Waffe der Kunst". Die Flut der Beliebigkeitsfotografie ignoriert die Spannungsfelder der Gesellschaft, löscht die Lebenswirklichkeit vieler Menschen aus und führt zu Trugbildern über die Realität. Diesen Alleinanspruch der Bilderflut will R-mediabase bekämpfen und dabei die Rückgewinnung des Politischen im Bild einfordern. In den vergangenen fünf Jahren ist ein beachtliches Archiv dazu entstanden. In diesem Jahr tat R-mediabase vom 1.-3. Juli auf dem UZ-Pressefest mit der Ausstellung "Armut in Deutschland" auf, ebenso in der Ladengalerie der Jungen Welt in Berlin vom 01. August bis 29. September. Außerdem ist der Verband vertreten auf der diesjährigen Photokina (vom 20.-25. September) in Köln innerhalb der Internationalen Photoszene mit dem Thema "# Innere Sicherheit : Polizeigewalt" mit beeindruckenden Fotos zu einer verschwiegenen Realität. Die gute Nachricht: R-mediabase macht weiter! (Hans-Dieter Hey)

 

 

"Gemeinsam kämpfen - gemeinsam feiern!" war das wenig neue, aber nach wie vor motivierende Motto des seit 1974 bestehenden Pressefestes der Zeitung "Unsere Zeit", der DKP und der SDAJ vom 1. bis 3. Juli 2016. Es war wieder ein Volksfest der Solidarität mit Kunst, Kultur und Diskussionen mit internationalen Gästen um die politischen Themen Flüchtlinge, Krieg und Kapitalismus. Niemand konnte bisher in Deutschland ein Pressefest dieser Art mit inzwischen legendärem Ruf gestalten. R-mediabase hatte die große Ehre, einen auszugsweisen Mitschnitt des Abschlusskonzerts der Microphone-Mafia mit Esther Bejarano aufzunehmen. Ihre Lebensgeschichte als überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz und ihr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit der inzwischen 91jährigen sollte jedem bekannt sein. Das Konzert am Schluss des Pressefestes riss die Menschen schlichtweg von den Stühlen. (Hans-Dieter Hey)