Filme & Videoreportagen

Elmar Altvater, der bekannte Globalisierungskritiker und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von Attac ist tot. Gestorben in dem Jahr, in dem der 200ste Geburtstag von Karl Marx gefeiert wird. Sein Anliegen war es, mit möglichst vielen Menschen Marx neu zu entdecken. Wir trauern um diesen großartigen Wissenschaftler, "in der internationalen marxistischen Debatte einer der wichtigsten zeitgenössischen Vertreter aus Deutschland" und bringen aus diesem Anlass nochmal die Lesung "Green New Deal?", die wir im Jahr 2013 für die Rosa-Luxemburg Stiftung NRW gedreht haben. (Hans-Dieter Hey)

Der Nachruf des globalisierungskritischen Netzwerks Attac ist hier nachzulesen!

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe "Marx200" der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW ist an dieser Stelle ein kurzer Zusammenschnitt aus der Veranstaltung vom 14.04.2018 veröffentlicht. "Proletarier aller Länder vereinigt Euch" )zur digitalen Transformation der Gewerkschaften) - "...ist die Presse frei, die sich zum Gewerbe herabwürdigt?" (Podiumsdiskussion zur Pressefreiheit) und Dommonismus oder Kommunismus (Sozialismus von der Wissenschaft zu Utopie).

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe "Marx200" der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW wurde dieser szenische Videobeitrag zur Kölner Zeit des großen Denkers Karl Marx produziert. Marx wurde von 200 Jahren in Trier geboren. Er "hat die Welt nicht nur neu interpretiert, sonder mit seinem Werk auch verändert. Er beteiligte sich an den Kämpfen seiner Zeit um Demokratie und Sozialismus. In der Revolution von 1948 war in Köln tätig. Er war hier Redakteur der Neuen Rheinische Zeitung und Mitglied im Kölner Arbeiterverein. Was kann das Marxsche Werk heute noch beitragen zur Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse und zur Entwicklung eines Zukunftswunsches?" (Einladungstext) Die Veranstaltungsreihe beginnt am 14. April ab 10:30 in Köln mit einem Spaziergang zu den Wirkstätten und ab 14 Uhr im Forum der Volkshochschule am Neumarkt in Köln.(Hans-Dieter Hey)

 

 

Im Mai 2013 verabschiedete der Chor Hamburger Gewerkschafter ihren Chorleiter Niels Hoffmann mit dem Lied "Ein Gespenst geht um" aus dem Anfang des "Kommunistischen Manifestes" - übrigens eine Meisterleistung Deutscher Sprachkunst. Wir veröffentlichen es passend zu diesem "Marx-Jahr 2018". Der Hamburger Gewerkschaftschor ist dafür bekannt, zu allen politischen Themen Stellung zu beziehen, insbesondere zum Antifaschismus, zu den Themen Frieden Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Das singen von Liedern der Deutschen Arbeiterbewegung wird seit 2014 in einem Verzeichnis zum immateriellen Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission gepflegt. Die Aufnahme wurde privat mitgeschnitten von Andrea Hackbarth-Rouvel. (Hans-Dieter Hey)