Wer in den letzten Jahren die Entwicklung der Linken in Köln verfolgt hat, kennt auch ihre Geburtsschmerzen im Spagat zwischen PDS und WASG. Inzwischen scheint die Die Linke in Köln und anderswo als wirkliche Alternative zu den regelmäßig produzierten politischen Katastrophen konservativ verschlafener Alternativlosigkeit zwischen CDU, SPD oder FDP etabliert. Das hat sich offenbar nicht immer genügend herumgesprochen, wenngleich die Wahlergebnisse zum Stadtparlament in manchen Stadtteilen bis zu 17 Prozent lagen. Der Kopf ist zwar rund, damit das Denken die Richtung ändern kann, es scheint aber bei manchen zu dauern. Dass die Linke in Köln erfolgreich war, konnte sie getrost an diesem Sonntag, an ihrem 10jährigen Jubiläum im Kölner Stadtgarten mit Diskussion, Vortrag und Musik feiern. Der Andrang war so groß, Hunderte Gäste mussten draußen warten. Deshalb soll eine weitere Veranstaltung baldmöglichst stattfinden.

Die Linke.Köln feiert ihr zehnjähriges Juliläum. Eine Diskussion über Bauchschmerzen der Gründung und über Erfolg, der bis heute verbucht werden konnte zwischen Andrea Kostolnik (ehem. PDS Köln), Werner Ley (ehem. WASG Köln), Eva-Maria Zimmermann (Die Linke.Köln, OV Nord) und Torsteh Raschke (DIE LINKE-Köln, OV Kalk)

 

 

Der Vortrag von Dr. Gregor Gysi mit ausgeprägter europäischer Richtung "Ist die Demokratie in Europa gefährdet?" ist hier veröffentlicht. Gysi ist der Präsident der Europäischen Linken. (Hans-Dieter Hey, R-mediabase)

 

 

Anlässig der Feier "10 Jahre Die Linke in Köln" fand eine Diskussion zum Thema "Ist die Demokratie in Europa gefährdet?"
Teilnehmer dieser Diskussion: Dr. Gregor Gysi (Präsident der Europäischen Linken), Prof. Eva Heidbrenner (Arbeitsstelle für Europäische Integration, Köln), Felix Klopotek (Journalist, Köln), Moderation: Sebastian Tautkus