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Ann Wright hat 29 Jahre lang in der US-Armee und im Reservekorps gedient und hat als Oberst im Jahr 2003 ihren Abschied genommen. Sie war 16 Jahre lang in Botschaften von Nicaragua, Grenada, Somalia, Usbekistan, Kirgisistan, Sierra Leone, Mikronesien, Afghanistan und der Mongolei für die USA tätig. In ihrem Rücktrittsschreiben hat sie auch ihre Besorgnis über die unausgewogene Politik der USA in den israelisch palästinensischen Fragen erwähnt. Ann Wright hat gegen die Kriege in Afghanistan und im Irak, und gegen das rechtswidrige US Militärgefängnis in Guantanamo auf Kuba protestiert. Sie hat sich mehrmals gegen die Blockade Gazas durch Israel als Passagierin auf den Gaza-Freedom-Flotillas, in den Jahren 2010, 2011 und 2015 gestellt, gegen den Einsatz von Killer-Drohnen, gegen die Verfolgung von Whistleblowern, und gegen die fortgesetzte Militarisierung der Welt durch die USA. Sie ist Mitautorin des Buches „Dissent: Voices of Conscience“ [„ Dissidenten: Stimmen des Gewissens“]. Sie hat an der Creech AFB in Nevada, die eine Schlüsselrolle im Drohnenkrieg der USA spielt, protestiert und wurde dort wegen Aktionen des zivilen Ungehorsams verhaftet. Am 7. April erzählte sie in ihrem 11minütigen Vortrag ihre Geschichte und klärte über den Widerstand und zivilen Ungehorsam von CODEPINK. Dies ist Teil drei ein vierteiligen Dokumentation aus dem Büze Köln-Ehrenfeld. (Hans-Dieter Hey)